KI-Kampagnenvideo für eine Kantonsverwaltung
Für eine Sensibilisierungskampagne zum Thema Bewegung im Alltag entwickelte AWEO einen kurzen, realistisch wirkenden Film mit generativer KI. Die Aufgabe: eine glaubwürdige Geschichte in wenigen Sekunden, ohne Text im Bild und ohne Sprecherstimme.
Stand:
Das Konzept in einem Satz
«Eine Person findet durch einen einfachen Spaziergang von innerer Schwere zu spürbarer Leichtigkeit.»
Die Tonalität: cineastisch, aber glaubwürdig und nahbar. Keine Fitnessstudio-Ästhetik, kein Werbe-Hochglanz, keine übertriebene Freude.
Gestaltung
- Rein visuell erzählt, ohne Text und ohne Sprecherstimme
- Cineastisch-realistischer Stil mit ruhiger, beobachtender Kamera
- Lichtverlauf von kühl und gedämpft im Innenraum zu hell und warm im Freien
- Eine Hauptfigur, die über alle Szenen hinweg gleich aussieht
Vom Storyboard zum Film
- 1
Storyboard
Jede Szene erhält Dauer, Einstellung, Kamera, Licht, Stimmung und eine Regieanweisung für die Figur.
- 2
Continuity Bible
Eine Hauptfigur mit festem Aussehen, fester Kleidung und festen Requisiten. Diese Beschreibung gilt für jede Szene.
- 3
Skizzen
Zu jeder Szene entsteht zuerst eine Storyboard-Skizze, um Bildaufbau und Ablauf abzustimmen.
- 4
Start- und Endbilder
Pro Szene werden Start- und Endbild als realistische Standbilder erzeugt. Erst wenn beide stimmen, entsteht die Bewegung dazwischen.
- 5
Klare Ausschlüsse
Für jede Szene ist festgelegt, was nicht vorkommen darf: Logos, eingeblendeter Text, dramatische Gesten, Hochglanz-Look.
- 6
Schnitt
Die Szenen werden zum fertigen Film zusammengesetzt.
Was wir daraus mitnehmen
Konsistenz entsteht nicht erst bei der Generierung, sondern in der Vorbereitung. Je genauer Figur, Kleidung und Licht beschrieben sind, desto weniger Ausschuss gibt es.
Ausschlüsse sind ebenso wichtig wie Beschreibungen. Ohne sie neigt KI zu überzeichneter Mimik und Werbeästhetik, die bei einem Behördenthema unglaubwürdig wirkt.